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Olga’s
Salat-Wissen

Warum heisst der Eisbergsalat Eisbergsalat?

Es gibt zwei Erklärungen. Die eine ist schlicht, die andere erzählt von Güterzügen voller Eis. Welche stimmt?

1 Min. Lesezeit · 6. Oktober 2026

Symbolbild, KI-generiert

Er ist knackig, hält sich lange im Kühlschrank und fehlt in kaum einem Burger: der Eisbergsalat. Gezüchtet wurde er 1894 in den USA von der Samenfirma Burpee, die ihn im selben Jahr in ihren Katalog aufnahm. Burpee warb, es gebe keinen schöneren und festeren Kopfsalat.

Erklärung 1: weiss und knackig

Die schlichte Erklärung kommt von Burpee selbst. Der Name «Iceberg» beschreibe die Eigenschaften des Salats: die helle, fast weisse Farbe im Inneren und den knackigen, kühlen Biss. Tatsächlich war das damals neu. Andere Kopfsalate hatten grünere und weichere Blätter, der Eisberg dagegen war hell, fest gepackt und durch kräftige Aussenblätter gut geschützt.

Erklärung 2: Züge voller Eis

Die bekanntere Geschichte spielt in den 1920er-Jahren in Kalifornien. Damals begannen Bauern im Salinas Valley, ihren Salat in Eisenbahnwagen quer durch die USA an die Ostküste zu schicken. Damit er die lange Reise überstand, wurde er unter Bergen von zerstossenem Eis verladen. Wenn die Züge ankamen, sollen die Leute gerufen haben: «Die Eisberge kommen!»

Ob es wirklich so war, lässt sich nicht belegen. Die Geschichte ist hübsch, aber den Namen gab es schon seit 1894, also gut 30 Jahre vor den Eiszügen. Gut möglich, dass die Eiszüge den Namen nicht erfunden, aber berühmt gemacht haben.

Der Salat für unterwegs

Genau seine Robustheit machte den Eisbergsalat gross: Er übersteht lange Transporte und bleibt knackig. Deshalb ist er bis heute der Salat für alles, was in der Hand gegessen wird: Burger, Sandwiches und Wraps. Fein geschnitten, zusammen mit Poulet, Tomaten, Mais und einem grosszügigen Löffel Olga’s Überall drüber, wird daraus ein schneller Znacht.

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Quellen